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Risiken · 10

Falls morgen der Sturz zur Diagnose wird.

Ski, Rad, Reise, Treppe zuhause. Unfälle sind selten – und wenn sie kommen, entscheiden Sekunden über Jahre. Was die private Unfallversicherung wirklich absichert.

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Es ist Sonntag, halb elf, Sie fahren nach Hause.

Der Sturz vom Rad, die eine falsche Bewegung beim Skifahren, der Anruf aus dem Krankenhaus, dass ein Familienmitglied schwer verletzt ist. Die Kasse übernimmt die Behandlungskosten. Alles darüber hinaus – Umbau, Hilfsmittel, Einkommensausfall, Betreuung – nicht.

Die private Unfallversicherung ist die, die springt, wenn das Ereignis kurz ist, die Folgen aber lang bleiben.

Was die Unfallversicherung leistet – und was nicht.

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Kapitalzahlung bei Invalidität – Einmalbetrag – gestaffelt nach Grad der Invalidität. Damit finanzieren Sie Umbau, Hilfsmittel, Umschulung.

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Progressive Staffelung – Ab höherer Invalidität steigt die Auszahlung überproportional. Standard sind 225 % oder 350 % – bei schwerer Behinderung entscheidend.

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Optional als monatliche Unfallrente – Zusätzlich zur Kapitalzahlung lässt sich eine Rente vereinbaren, die ab einem festgelegten Invaliditätsgrad (meist ab 50 %) monatlich zahlt. Bei schweren Unfallfolgen entscheidend.

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Heilberufs-Gliedertaxe – Für Zahnärzte, Chirurgen und ähnliche Berufe gibt es Tarife mit angepasster Gliedertaxe. Der Zeigefinger, der bei Standard-Verträgen mit 10 % bewertet wird, kann hier 40–50 % Invaliditätsgrad auslösen.

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24 Stunden, weltweit – Beruf, Freizeit, Urlaub, Reise. Auch Freizeitsport. Das unterscheidet sie von der gesetzlichen Unfallversicherung, die nur beruflich zahlt.

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Kein Ersatz für die BU – Die Unfallversicherung deckt Unfälle – nicht Krankheiten. Zwei von drei Berufsunfähigkeiten haben aber eine Krankheit als Ursache, keinen Unfall.

Was viele nicht wissen: Die gesetzliche zahlt nur beruflich.

Die gesetzliche Unfallversicherung springt bei Arbeitsunfällen und Wegeunfällen ein. Beim Skiunfall im Urlaub, beim Sturz beim Joggen, beim Fahrradunfall am Wochenende: nichts. Und genau da entstehen die meisten Unfälle.

Wichtig: Die private Unfallversicherung ist eine Ergänzung, kein Ersatz für die Berufsunfähigkeit. Für Heilberufe ist beides sinnvoll – jeweils mit klarem Zweck.

Der Kniff für Heilberufe: die Gliedertaxe.

Die Gliedertaxe legt fest, welchen Invaliditätsgrad ein bestimmter Körperteil-Verlust auslöst. Bei Standard-Verträgen wird der Verlust eines Zeigefingers pauschal mit rund 10 % bewertet. Für einen Bäcker mag das passen. Für einen Zahnarzt oder Chirurgen ist derselbe Finger die Existenz.

Deshalb bieten manche Versicherer spezielle Heilberufs-Tarife an, in denen die Gliedertaxe an den Beruf angepasst ist. Der gleiche Zeigefinger kann dort mit 40 bis 50 % Invaliditätsgrad bewertet werden. In Kombination mit der Progression macht das am Ende einen sechsstelligen Unterschied bei der Auszahlung.

Wie wir das angehen.

Wir schauen, was für Ihre Lebenssituation Sinn macht: Grundsumme, Progressionsstaffel, ob eine Unfallrente ab 50 % Invalidität ergänzt werden soll, gegebenenfalls Krankenhaustagegeld oder Bergungskosten. Und wir prüfen konkret, ob eine Heilberufs-Gliedertaxe für Sie sinnvoll ist – bei Zahnärzten und Chirurgen fast immer, bei anderen Fachrichtungen individuell. So passen Vertrag und Beruf tatsächlich zusammen.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Unfallversicherung, wenn ich eine BU habe?+
Für die meisten ja. Die BU zahlt monatlich bei dauerhafter Berufsunfähigkeit – die Unfallversicherung zahlt einmalig bei Invalidität, egal ob berufsunfähig oder nicht. Damit finanzieren Sie den Umbau, Hilfsmittel, Umschulung. Beide sind sinnvoll.
Was ist die Heilberufs-Gliedertaxe?+
Die Gliedertaxe legt fest, welchen Invaliditätsgrad ein Körperteil-Verlust auslöst. Standard-Verträge bewerten einen Zeigefinger mit ca. 10 %. Für einen Zahnarzt oder Chirurgen ist derselbe Finger aber existenziell – spezielle Heilberufs-Tarife bewerten ihn mit 40 bis 50 %. Das macht bei der Auszahlung schnell einen sechsstelligen Unterschied. Für Zahnärzte und operativ tätige Ärzte fast immer Pflichtthema.
Kann die Unfallversicherung auch eine Rente zahlen?+
Ja, optional. Zusätzlich zur Kapitalzahlung lässt sich eine Unfallrente vereinbaren, die ab einem bestimmten Invaliditätsgrad (meist ab 50 %) monatlich zahlt. Sinnvoll, wenn schwere Unfallfolgen die Arbeitsfähigkeit dauerhaft einschränken – als Ergänzung zur BU, mit klar unterschiedlichem Zweck.
Wie hoch sollte die Grundsumme sein?+
Als Faustregel das drei- bis fünffache Bruttojahresgehalt bei einer 350 %-Progression. Bei jüngeren Selbstständigen mit Familie eher höher, weil die Ausfallzeit länger sein kann.
Sind Freizeitsport-Unfälle mitversichert?+
In der privaten Unfallversicherung ja – im Gegensatz zur gesetzlichen. Riskante Sportarten (Klettern, Motorrad, Kampfsport) manchmal mit Zuschlag oder Ausschluss – das prüfen wir konkret.
Was kostet das Erstgespräch?+
Nichts. Die erste Analyse ist kostenlos und unverbindlich.

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